2. Vorbereitungstreffen

Willkommen zurück!

Vom 15.-16. Juni kamen die motivierten Teams in Wallsee zusammen, um sich die letzten Inputs und Infos für ihre Wanderung abzuholen.
Als Einstiegsspiel wurde „1, 2 oder 3 … letzte Chance vorbei!“ zum Thema unnützes Wissen über die Grande Nation gespielt.

Danach besuchten die Teams einzelne Workshops zu den Themen Orientierung und Kartenkunde, Wasseraufbereitung und Rucksack packen. Dabei wurde geübt, wie man mit Hilfe von Karte und Kompass/Bussole den richtigen Pfad findet. Außerdem lernten die Teilnehmer*innen verschiedene Systeme zur Wasseraufbereitung kennen und konnten sich dabei aktiv darüber austauschen, welche Methoden sie wählen würden und wie diese funktionieren. Beim Rucksack packen ging es vor allem darum wie man sein Material am besten verstaut, aber auch wie man sämtliche Laschen und Riemen seines Rucksacks ideal einstellt.

Natürlich durfte auch eine Probewanderung mit dem gesamten Gepäck nicht fehlen. Dabei wurden die Teams auf kurze, 7 bis 9 km lange Routen losgeschickt. So konnten die Teilnehmer*innen ihr Material testen und auch einmal einige Momente nur zu zweit im Team genießen. Erschöpft und verschwitzt kamen alle wieder am Lagerplatz an und konnten sich in der Donau etwas abkühlen.

Am Abend wurden die Projekte der einzelnen Teams mit ihren Kleingruppenbetreuer*innen noch einmal durch besprochen und befeedbacked. Dabei standen vor allem die Ziele und mögliche Schwierigkeiten im Vordergrund. Der Abend klang bei Lagerfeuer, Gitarrenmusik und etwas Regen sehr gemütlich aus. Frisch und munter starteten alle am nächsten Morgen nach einem herrlichen Frühstück mit dem wunderbaren „Klospiel“ (ähnlich wie Versteinern, nur viel lustiger) in den Tag. Danach wurden die Projekte in gemischten Kleingruppen präsentiert und noch einmal reflektiert. So konnten alle Teams auch andere Projekte kennenlernen.

Danach wurden die Erste-Hilfe-Kenntnisse der Teilnehmer*innen durch Dr. Stefan noch einmal aufgefrischt. Vor allem Blasen, Druckstellen und andere Wanderleiden standen auf dem Programm. Im Anschluss wurden Strategien entwickelt, die die Teilnehmer*innen in den verschiedensten Situationen vor einem Abbruch der Expedition bewahren sollten. Dabei ging es um Krankheit und Verletzungen, äußere Umstände (wie Wetter oder kaputtes Material), Notfälle zu Hause oder gar Streit zwischen den Teampartner*innen.
Die letzte Einheit wurde in den einzelnen Kleingruppen abgehandelt. Die Teams erhielten von ihren Betreuer*innen noch einmal letzte Tipps und Inputs zur Wanderung. Außerdem wurden noch einige Fragen geklärt.

Nach einem guten Mittagessen und der gemeinschaftlichen Putzparty hieß es dann Abschied nehmen. Wir sehen uns alle am 15. August in Innsbruck wieder, wo die Teilnehmer*innen auf das wohl größte Abenteuer des Pfadfinderjahres geschickt werden.

Wir wollen uns außerdem bei Elias (aus der Pfadfindergruppe Steyr 1) bedanken, der uns dieses Wochenende tatkräftig und mit viel Humor bei der Verpflegung unterstützt hat!

Gut Pfad, bis in 2 Monaten 😊