Chillax, oida!

Was braucht Mann/Frau nach 10 Tagen wandern, wenig Komfort und gustatorischer Entbehrung? – Richtig! Ein Verwöhnprogramm, wie es nur selten ein Pfadfinder/eine Pfadfinderin auf Lager gesehen hat: Vom Fußbad (um die Blasenpflaster wieder von der Haut zu bekommen), über wunderschöne Aufklebetattoos (das tragen die coolen Kids heute so!), bis hin zu nur in der Hängematte liegen und den Gedanken freien Lauf lassen. Einfach einmal nichts tun, sich nicht um die Routenplanung kümmern oder einen Schlafplatz suchen müssen.

Neben dem allseits beliebten Nichtstun gab es außerdem die Möglichkeit Workshops zu besuchen. Das Angebot reichte von einer Märchenstunde (pädagogisch hoch wertvolle Geschichten von Wilhelm Busch), über Häkeln, einen Schreibworkshop, progressiver Muskelentspannung bis hin zu einem Speeddating, bei dem man in aller Kürze andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen lernen konnte, mit denen man noch nicht so viel gesprochen hatte.

Am Abend stand nach dem Stimmungsbaguette (Wie war die Expedition für mich?) eine Verkostung französischer Weine an, die alle sehr genossen. Bei der Open-Air-Foto-Show bekam jede/r einen kurzen Einblick in die Wanderung der anderen. Der Abend klang – wie schon der davor – gemütlich in der Jurte am Lagerfeuer aus.